Überwachung und Diskriminierung in der Armutsbekämpfung

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Eine feministische Kritik aus Kolumbien an Datenerfassung in der Sozialpolitik Warum ist eine feministische Perspektive auf Datenerfassung und Überwachung in der Sozialpolitik wichtig? Diese Frage erörtert die Referentin Catalina Moreno Arocha von Karisma am Beispiel des kolumbianischen Sozialhilfeprogramms Familias En Acción (Familien in Aktion).
Familias En Acción bietet Bargeldleistungen für mehr als 2 Millionen Familien und gilt als eines der wichtigsten Sozialhilfeprogramme Kolumbiens. Es gilt als Erfolg bei der Armutsbekämpfung und als Revolution in der kolumbianischen Sozialpolitik. Laut einer Studie der Fundación Karisma ist es allerdings auch ein Beispiel dafür, wie die technische Verwaltung von Sozialhilfeprogrammen die Autonomie und Würde von Frauen und Müttern beeinträchtigt. Catalina Moreno Arocha wird in dem Vortrag die Auswirkungen von Datenerfassung und Überwachung aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive erklären.

Die Feminisierung von Armut und der Umgang mit Datenerfassung und Überwachung im Rahmen von Sozialpolitik sind Themen, die auch in Deutschland Relevanz haben. Im Anschluss an den Vortrag möchten wir diskutieren, was wir aus den Analysen und Perspektiven von Karisma lernen können.

Die kolumbianische Fundación Karisma (Stiftung Karisma) setzt sich dafür ein, dass digitale Technologien Menschenrechte schützen und soziale Gerechtigkeit unterstützen. Karisma wurde 2003 gegründet und ist heute eine der führenden lateinamerikanischen Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für die Förderung der Menschenrechte in der digitalen Welt einsetzen. Die Referentin Catalina Moreno Arocha ist bei Karisma für den Bereich Soziale Inklusion verantwortlich. Die Juristin setzt sich dafür ein, dass Technologien diskriminierte soziale Gruppen schützen und ihnen dienen.

Anmeldung: Über Anmeldeformular https://www.f3kollektiv.net/termine/ueberwachung-diskriminierung-armutsbekaempfung-kolumbien/ oder per Mail

Die Veranstaltung ist Teil des Projektes #digital_global.
Das Projekt wird durch die Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, durch Engagement Global mit Mitteln des BMZ sowie von Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienst gefördert.

Zielgruppe der Veranstaltung

Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Sprache: Spanisch und Deutsch mit Simultandolmetschen (Lautsprache)

Diese SDGs werden unterstützt:

Offizielles SDG-Icon für SDG 01: Keine ArmutSDG 01: Keine Armut
Offizielles SDG-Icon für SDG 05: GeschlechtergleichheitSDG 05: Geschlechtergleichheit
Offizielles SDG-Icon für SDG 10: Weniger UngleichheitenSDG 10: Weniger Ungleichheiten
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