Planspiel „Tatort Wiese“
„Tatort Wiese" ist ein Planspiel, bei dem eine Wiesenfläche aufgesucht wird und die Jugendlichen in die Rolle von verschiedenen Interessenvertretern (Anwohner, Heimatverein, Discounter, Naturschutz, Kommune) schlüpfen, die sich für oder gegen den Bau eines Supermarktes auf dieser Fläche aussprechen.
Durch das Planspiel „Tatort Wiese“ sollen Jugendliche eine Wiese/Weide in ihrer Nähe entdecken. Sie spielen aktuelle Nutzungskonflikte nach, um darin auch ihre eigene Position zu finden. Dabei schlüpfen sie in Rollen unterschiedlicher Interessensgruppen (Anwohner, Heimatverein, Discounter, Naturschutz, Kommune) und bereiten eine fiktive Bürgerversammlung vor, bei der Kompromisse und Lösungsansätze ausgehandelt werden.
Eingebettet ist dieses Planspiel in einen naturerlebnisorientierten Rahmen, wodurch sich die Jugendlichen aktiv mit diversen Aspekten der Wiese befassen.
Das Szenario des Planspiels lautet: Eine Discounter-Kette möchte auf dieser grünen Wiese eine neue Filiale eröffnen. Der Bürgermeister hat eine Bürgerversammlung einberufen, um eine Einschätzung der Interessenslage als Grundlage für die nächste Ratssitzung zu erhalten.
Nachdem die Jugendlichen ihre jeweilige Rolle für die spätere Bürgerversammlung zugeordnet bekommen haben, erleben sie die Wiese zunächst unmittelbar. Bei dem vom Bürgermeister einberufenen Ortstermin, sollen sich alle Beteiligten einen eigenen Eindruck von der Wiese machen. Die Jugendlichen erfahren vor Ort zunächst die Vielfalt von Grünland und den Nutzungsmöglichkeiten: Sie machen einen Vegetationsaufnahme, sie ermitteln den ökologischen Wert, lauschen der Vielzahl von Geräuschen und bewerten das Landschaftsbild. So können sie im Rollenspiel ihre Positionen besser vertreten. Die Ergebnisse der Wiesenerkundung werden gemeinsam ausgewertet.
Dann findet eine fiktive Bürgerversammlung statt, die Gelegenheit zur Diskussion über die weitere Nutzung der Wiese bietet. Die Jugendlichen schlüpfen dabei wieder in ihre zugeteilten Rollen und vertreten die Auffassungen der fünf unterschiedlichen Interessengruppen. Abschließend erhält der Bürgermeister ein Votum der Beteiligten für oder gegen den Bau der Discounter-Filiale auf der betreffenden Wiese.
Anschließend erfolgt ein Transfergespräch mit den Jugendlichen um den Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.
Eingebettet ist dieses Planspiel in einen naturerlebnisorientierten Rahmen, wodurch sich die Jugendlichen aktiv mit diversen Aspekten der Wiese befassen.
Das Szenario des Planspiels lautet: Eine Discounter-Kette möchte auf dieser grünen Wiese eine neue Filiale eröffnen. Der Bürgermeister hat eine Bürgerversammlung einberufen, um eine Einschätzung der Interessenslage als Grundlage für die nächste Ratssitzung zu erhalten.
Nachdem die Jugendlichen ihre jeweilige Rolle für die spätere Bürgerversammlung zugeordnet bekommen haben, erleben sie die Wiese zunächst unmittelbar. Bei dem vom Bürgermeister einberufenen Ortstermin, sollen sich alle Beteiligten einen eigenen Eindruck von der Wiese machen. Die Jugendlichen erfahren vor Ort zunächst die Vielfalt von Grünland und den Nutzungsmöglichkeiten: Sie machen einen Vegetationsaufnahme, sie ermitteln den ökologischen Wert, lauschen der Vielzahl von Geräuschen und bewerten das Landschaftsbild. So können sie im Rollenspiel ihre Positionen besser vertreten. Die Ergebnisse der Wiesenerkundung werden gemeinsam ausgewertet.
Dann findet eine fiktive Bürgerversammlung statt, die Gelegenheit zur Diskussion über die weitere Nutzung der Wiese bietet. Die Jugendlichen schlüpfen dabei wieder in ihre zugeteilten Rollen und vertreten die Auffassungen der fünf unterschiedlichen Interessengruppen. Abschließend erhält der Bürgermeister ein Votum der Beteiligten für oder gegen den Bau der Discounter-Filiale auf der betreffenden Wiese.
Anschließend erfolgt ein Transfergespräch mit den Jugendlichen um den Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.
Zielgruppe des Angebots
Sek. ll und BerufskollegDiese Kompetenzen werden vermittelt
Die Schülerinnen und Schüler …- lernen den Lebensraum Wiese und seine Bewohner kennen
- lernen Nutzungskonflikte (z.B. Flächenverbrauch) rund ums Grünland kennen
- erkennen die verborgene Artenvielfalt und den Nutzen von Grünland für den Menschen
- erleben Vielfalt mit allen Sinnen, ganzheitlich
- üben sich in Teamarbeit/Kooperation
- üben sich in der eigenen Meinungsbildung und vertreten einen Standpunkt
- erleben Perspektivwechsel
- werden zum eigenständigen Handeln angeregt
Adresse
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