Die KlimaBilderBox bringt die Klimakrise ins Bild: 55 ausdrucksstarke Fotografien von Jugendlichen und Profi-Fotograf*innen eröffnen vielfältige, lokale und globale Perspektiven auf die Klimakrise.
Mit diesem innovativen Bildungsmaterial gelingt der niederschwellige Einstieg in zentrale Themen der Klimabildung – ganz ohne Vorkenntnisse. Den Lernenden wird ein kreativer Zugang zur Klimakrise eröffnet, der Klimaemotionen wie Hoffnung, Sorge oder Wut sichtbar macht und den Austausch in der Peer-Gruppe ermöglicht. So werden erste Resilienz- und Bewältigungsstrategien gefördert und gestärkt.
Die KlimaBilderBox bestehend aus 55 Fotografien in 15 Serien sind zur Hälfte jeweils von Schüler*innen und professionellen Fotograf*innen erstellt worden. Die Auswahl der Fotografien wurde so gewählt, dass alle 17 SDGs inhaltlich aufgegriffen werden. Dabei reichen die Schauplätze von Schulhöfen in Berlin, Köln, Leverkusen, über das Hochwasser im Ahrtal, Demonstrationen gegen die Abholzung des Hambacher Forsts, bis hin zur Meeresforschung in der Arktis, der Salzwüste in Argentinien und der Dürre Marokkos. Es dreht sich also um Auswirkungen des Klimawandels vor der Haustür und im globalen Kontext. Alle Serien beinhalten zukunftsrelevante Fragestellungen und zeigen Dilemmata auf.
Zielgruppe des Angebots
Kinder ab Grundschulalter bis Jugendliche der Sekundarstufe II
Diese Kompetenzen werden vermittelt
Vielfach ist belegt, dass Kinder und Jugendliche Zukunftsängste haben und sich u.a. um das Klima sorgen. Dabei geht hervor, dass die Klimakrise ein emotionales und moralisches Thema ist. Das emotionale Lernen ist daher eine bedeutsame Brücke zwischen Klimawissen und Klimahandeln. In der Bildungsarbeit mit der KlimaBilderBox dreht sich deshalb alles um Klimagefühle und bestärkende Zukunftsperspektiven, die zum Klimahandeln motivieren sollen. Mittels Fotografien aus der KlimaBilderBox erhalten die Schüler*innen einen Einblick in die Multiperspektivität der Klimakrise und können ihre eigenen Klimagefühle lernen wahrzunehmen und zu kommunizieren. Die Schüler*innen werden dabei gemeinsam aktiv, indem sie Ideen zur fotografischen Inszenierung der eigenen Klimagefühle skizzieren und diese beim selbstständigen Fotografieren umsetzen. Durch die fotografische Darstellung können die Schüler*innen begründet zur Klimakrise in der eigenen Lebensrealität und/oder im Bezug zu lokalen und globalen Perspektiven Stellungbeziehen und ihre Klimagefühle (non)-verbal zum Ausdruck bringen. Die Schüler*innen kommen dadurch auf emotionaler Ebene miteinander in Kontakt und fühlen sich im gestalterischen Handeln selbstwirksam. Durch die selbstgewählten fotografischen Motive setzen die Schüler*innen sich vertieft mit ihren Zukunftsfragen und -wünschen auseinander. Davon ausgehend können die Schüler*inne nachhaltige Zukunftsperspektiven aufbauen und Lösungsansätzen entwickeln. So entdecken die Schüler*innen, wie wichtig es ist die Zukunft für sich selbst und für andere in die Hand zu nehmen.
Diese SDGs werden unterstützt:
SDG 01: Keine Armut
SDG 02: Kein Hunger
SDG 03: Gesundheit und Wohlergehen
SDG 04: Hochwertige Bildung
SDG 05: Geschlechtergleichheit
SDG 06: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
SDG 07: Bezahlbare und Saubere Energie
SDG 08: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
SDG 09: Industrie, Innovation und Infrastruktur
SDG 10: Weniger Ungleichheiten
SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
SDG 14: Leben unter Wasser
SDG 15: Leben an Land
SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
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