Netzwerktreffen: Peer-Learning in der Verbraucherbildung

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Mit Jugendlichen Verbraucherschutz kreativ gestalten – weil sie wissen wollen, was sie brauchen, kaufen, essen, tragen… Das ist das Motto der Verbraucherchecker. Lehrkräfte erfahren im Netzwerktreffen, wie das neue Peer-to-Peer-Projekt des Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ihren Unterricht ergänzen kann, und es gibt Gelegenheit zum Austausch mit anderen Lehrkräften.
Man sieht eine junge Frau im gelben Kapuzenpullover, die eine Geste macht, die signalisieren soll, dass sie etwas verstanden hat.
khosrork-AdobeStock / vzbv
Dörte Adam-Gutsch, Bildungsreferentin, und Dr. Florence Ziesemer, Projektkoordinatorin, stellen in diesem Treffen des Netzwerks Verbraucherschule die Ziele, Inhalte und Methoden des Workshop-Programms "Verbraucherchecker" vor, das Lehrkräfte sich ganzjährig und kostenlos an ihre Schule holen können. Außerdem geben sie den Teilnehmenden einen Einblick in die Praxisteile der Workshops und stehen für Fragen rund um den Peer-to-Peer-Ansatz zur Verfügung.

Das Projekt Verbraucherchecker des vzbv möchte Jugendlichen ab 15 Jahren die Möglichkeit bieten, sich unabhängig und auf Augenhöhe mit ihrer Rolle als Verbraucher:in auseinanderzusetzen. Die interaktiven Workshops werden von qualifizierten Trainer:innen durchgeführt und können in Präsenz am Lernort oder online stattfinden. Das Workshop-Programm besteht aus sechs 90-minütigen Einheiten, die aktuelle Verbraucherthemen abdecken, Methoden für eigene kreative Peer-Projekte vermitteln und nach Bedarf gekoppelt werden können. Lehrer:innen beziehungsweise pädagogischem Personal kommt dabei die Rolle der Lernbegleitung zu.

Die Jugendlichen lernen in den Workshops des Projekts nicht nur Fakten zu aktuellen Verbraucherthemen (z. B. Energie sparen, Online-Shopping, Lebensmittelkennzeichung) kennen. Sie bekommen von den ausgebildeten Trainer:innen auch Methoden an die Hand, um als Peer-Scouts eigene kreative Aktionen zu ihrem Lieblingsthema umzusetzen: Schadet mein Video-Stream dem Klima? Was weiß meine Spiele-App über mich? Slow Fashion und vegane Ernährung – bringt das wirklich was? Wie komme ich aus dem teuren Fitnessstudio-Vertrag raus? Die Vielfalt der Fragestellungen ist groß – Selbstwirksamkeit und das Lernen von und mit Gleichaltrigen stehen aber immer im Fokus. Zielgruppe des Projekts sind alle Schultypen mit Jugendlichen ab 15 Jahren (Berufliche Schulen, Gemeinschaftsschulen, Sekundarschulen mit Oberstufe, Gymnasien, etc.).

Zielgruppe der Veranstaltung

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II aller Schulformen sowie an Pädagog:innen, die an außerschulischen Bildungseinrichtungen tätig sind und deren Zielgruppe Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahre ist.

Diese SDGs werden unterstützt:

Offizielles SDG-Icon für SDG 04: Hochwertige BildungSDG 04: Hochwertige Bildung
Offizielles SDG-Icon für SDG 12: Nachhaltige/r Konsum und ProduktionSDG 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion
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