Naturnahe Schulgeländegestaltung - Planungsschritte, Gelingensbedingungen und Stolpersteine

| Köln

In den Kalender eintragen (lädt ICS-Kalender-Datei)

Im Zuge von BNE und Klimawandel gewinnt das Schulgelände zunehmend an Bedeutung. Die Planungsveranstaltung richtet sich an Schulen und deren Akteur:innen, die in näherer Zukunft ihr Schulgelände naturnah und klimafreundlich (um)gestalten möchten. Ziel dieser Schulgelände-Planungsveranstaltung ist es, den Teilnehmenden individuelle und konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine naturnahe Gestaltung des eigenen Schulgeländes gelingen kann. Planung, pädagogische Ziele, Partizipation, Organisation, Finanzierung und Sicherheitsaspekte bei der Schulgelände(um)gestaltung stehen im Mittelpunkt dieser Praxisveranstaltung. Beleuchtet werden sollen Gelingensbedingungen, aber auch Stolpersteine.
 
Die Teilnehmenden erhalten fachlichen Input durch Expert:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Biologiedidaktik sowie Gebäudebegrünung und lernen vor Ort ein best-practice-Beispiel kennen. In verschiedenen Workshops werden die praktische Umsetzung und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Schulgelände in den Blick genommen. Dabei werden die individuellen Fragen der Teilnehmenden berücksichtigt.
Für die Teilnehmenden wird es die Möglichkeit geben, gemeinsam mit verschiedenen Expert:innen aus Landschaftsarchitektur, Biologiedidaktik und Garten-Landschafts-Bau individuelle Fragestellungen rund um das eigene Schulgelände zu klären: Anhand mitgebrachter Pläne, Luftbilder oder Fotos des eigenen Schulgeländes können die Teilnehmenden gemeinsam mit den Landschaftsarchitekt:innen Martina Hoff und Florian Koch in die konkrete Planung für ihr individuelles Schulgelände einsteigen. Im Sinne einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung bietet sich neben der Einbindung eines naturnahen Schulgeländes in den Unterricht, vor allem die Partzipation der SuS an der Planung und Umsetzung der Schulbegrünung an.
 
Im Rahmen ihres Workshops stellt Wibke Niels vom Institut für Biologiedidaktik der Universität zu Köln den Teilnehmenden eine konkrete Projektwoche aus dem EU-Projekt Green Cool Schools GROW Europe und einem Promotionsprojekt am Institut für Biologiedidaktik der Universität zu Köln vor: "Grüne coole Schulen: Mit städtischem Grün gegen Hitze in der Stadt". In der Projektwoche werden den Schüler:innen die Auswirkungen des Klimawandels auf urbane Räume und ihre Bewohner:innen aufgezeigt sowie die positiven Effekte und somit die Potentiale des städtischen Grüns vermittelt. Wibke Niels zeigt auf, wie die Problemstellung von Schüler:innen in einem angeleiteten forschenden Prozess (Forschendes Lernen) eigenständig untersucht werden kann. Die vorgestellte Projektwoche enthält die folgenden Module: - Arbeiten mit Modellen zu verschiedenen Fassadenbegrünungs-Systemen und Ranker-Spezies
- Experimente, mit denen die Schülerinnen selber die Eigenschaften von Pflanzen mittels Sensoren untersuchen (Fotosynthese, Transpiration, Verschattung, Verdunstungskälte)
- Modell-Bau
- Planungs-Workshop: Bestandsaufnahme Schulgelände; Hitzekartierung; Begrünungsplanung
Im Rahmen einer Führung stellt Wibke Niels außerdem das Projekt „Billy Green“ als Best-Practice-Beispiel für eine Fassadenbegrünung vor.  
Unter dem Titel „Ab ins (Schul-)Beet – Umsetzungsmöglichkeiten mit externen Partnern“ stellt schließlich Jan Flintrop eine aktuelle Initiative des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (VGL NRW) vor, von der Schulen und Kindergärten in Nordrhein-Westfalen jetzt profitieren können: Der GaLaBau-Verband hat den Schulgarten gewissermaßen auf seinen Stundenplan gesetzt und unterstützt die Einrichtungen dabei, auf ihrem Gelände einen neuen Lehr- und Lerngarten anzulegen oder eine bereits vorhandene Anlage zu erweitern.
 
 
Methode: Die Teilnehmenden erhalten fachlichen Input durch Expert:innen aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Biologiedidaktik sowie Gebäudebegrünung und lernen best-practice-Beispiele kennen. Dabei werden die individuellen Fragen der Teilnehmenden aufgegriffen. In verschiedenen Workshops werden die praktische Umsetzung und konkrete Handlungsmöglichkeiten für die verschiedenen Schulgelände in den Blick genommen.

Zielgruppe der Veranstaltung

Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Neulinge in der Schulgeländearbeit als auch an erfahrene Aktive. Für Teilnehmende am Landesprogramm Schule der Zukunft wird die Veranstaltung voll angerechnet. Ziel: Ziel dieser Schulgelände-Planungsveranstaltung ist es, den Teilnehmenden individuelle und konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie eine naturnahe Gestaltung des eigenen Schulgeländes gelingen kann.

Veranstaltungsort

Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Diese SDGs werden unterstützt:

Offizielles SDG-Icon für SDG 04: Hochwertige BildungSDG 04: Hochwertige Bildung
Offizielles SDG-Icon für SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenSDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Offizielles SDG-Icon für SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzSDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Offizielles SDG-Icon für SDG 15: Leben an LandSDG 15: Leben an Land
Offizielles SDG-Icon für SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der ZieleSDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Zurück zu BNE-Veranstaltungen

Zugehörige Angebote

Teilen

Für die dargestellten Inhalte und Medien ist die jeweilige Organisation selbst verantwortlich. Bitte benachrichtigen Sie uns, wenn Sie an dieser Stelle problematische oder rechtswidrige Inhalte entdecken. Kontakt