Das Klima befindet sich im Wandel und das hat Folgen auch für unsere heimischen Gewässer. Die Hochwasserkatastrophe 2021 und auch das Hochwasserereignis im Mai 2023 haben die Folgen verdeutlicht und wir möchten zeigen, dass der Umweltschutz derzeit wichtiger denn je ist. Entlang unseres heimischen Gewässers der „Hönne“ soll der Lebensraum untersucht werden. Mit einem Einzugsgebiet von knapp 260 km² zieht sich die Hönne durch den Märkischen Kreis. In dieser BNE Veranstaltung werden getroffene Maßnahmen zum Hochwasserschutz untersucht, gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Die geschaffenen Retentionsräume entlang der Hönne sind eingerichtet und bieten nicht nur einen Hochwasserschutz, sondern auch einen Lebensraum für zahlreiche Bewohner im und entlang des Gewässers. In diesem Zusammenhang wurde ein Film „Mehr Platz für Hochwasser“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Menden und dem Wasserverband gedreht. Die Hochwasserereignisse waren Aufhänger für den Filmdreh und zeigen, was passiert wäre, wenn die Hochwasserschutzmaßnahmen und Retentionsbereiche nicht gewesen wären. Zukünftige Hochwasserschutzmaßnahmen werden vorgestellt und auch der Umgang mit Lernenden am Gewässer in Form von gewässerpädagogischen Untersuchungen ausgehend des Regionalzentrums werden erläutert. Was gibt es in den Altersstufen für Unterschiede, welche Sicherheitshinweise sollten beachtet werden und welche Materialien werden für eine Gewässeruntersuchung benötigt. Besonders die Retentionsräume werden Gegenstand der Gewässeruntersuchungen sein. Gerade beim Thema Hochwasserschutz lassen sich die ökologischen Herausforderungen sehr gut darstellen. Gemeinsam soll diskutiert werden, wie man den Erhalt und den Schutz der Biodiversität stärken kann und welche SDGs mit der Thematik in Verbindung gebracht werden.
Diese Veranstaltung gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil und startet mit dem Film Mendener Fließgewässer und ihre Entwicklung. Verschiedene Aspekte werden in diesem Film betrachtet: - Ursachen, Auswirkungen und historische Hochwasserereignisse in der Region - Funktion und Bedeutung von Retentionsräumen für den Hochwasserschutz - Eine detaillierte Betrachtung des Verlaufs der Hönne durch Menden, einschließlich der spezifischen Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Geografie und den städtischen Gegebenheiten ergeben - Inhalte der BNE gewässerpädagogischen Programme der Arche Noah Im zweiten Teil der Veranstaltung wird der Fokus auf praktische Anwendungen gelegt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, an einer Exkursion entlang des Flusses Hönne teilzunehmen. Vor Ort wird die Gestaltung der Retentionsräume gezeigt und erläutert, welche Rolle sie im Hochwasserschutz spielen. Die Durchführung der BNE Programme am Gewässer wird vorgestellt. Methode: Verschiedene Methoden kommen in dieser Veranstaltung zum Einsatz: Filmvortrag, Internetrecherche, Exkursion am Fluss, Diskussion
Zielgruppe der Veranstaltung
Lehrer und Lehrerinnen / Pädagogen und Pädagoginnen und Interessierte Ziel: Die Veranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von Hochwasserschutz und Retentionsräumen zu schärfen und die Teilnehmer zu befähigen, aktiv an der Gestaltung einer resilienten und nachhaltigen Stadtentwicklung mitzuwirken. Durch die Kombination von Theorie und Praxis wird ein ganzheitliches Verständnis für die Thematik gefördert.
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