Geschlechtergerechtigkeit in der Umweltbildung: Schwerpunkt Wildnispädagogik

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In den Fortbildungen zu Wildnis-, Natur- und Waldpädagogik fehlt bisher die Sensibilisierung für Geschlechtergerechtigkeit, was in der Praxis zu Diskriminierung und der Weitergabe stereotyper Rollenbilder führt. Gemeinsam wird erarbeitet, warum Geschlechtergerechtigkeit wichtig ist und wie Fachkräfte eine diskriminierungssensible Lernatmosphäre schaffen sowie Missverständnisse zu Geschlecht und Rollenbildern überwinden können.
Eine Person mit braunen mittellangen Haaren trägt ein helles Langarmshirt und ein schwarzes T-Shirt mit weißem Motiv. Sie hält sich die Hände an die Ohren, während sie im Freien in einer trockenen, fe
Workshop: Geschlechtergerechtigkeit in der Umweltbildung: Schwerpunkt Wildnispädagogik hiking-desert-glass-boy-view-lookout-1131912-pxhere.com
In den üblichen Fortbildungen zu den Lernfeldern Wildnis-, Natur-, Erlebnis- und Waldpädagogik, sowie fachverwandten Ausbildungen, werden angehende Fachkräfte bisher nicht in Bezug auf das Thema Geschlechtergerechtigkeit sensibilisiert. Hieraus ergeben sich in der Praxis vieler Umweltbildungsveranstaltungen Probleme, unter anderem durch Diskriminierung und die Weitergabe stereotyper, einengender Rollenbilder rund um „Männlichkeit und Weiblichkeit“, binärem Geschlechterdenken und Heteronormativität. Wir erkunden gemeinsam, warum das Thema Geschlechtergerechtigkeit in der pädagogischen Praxis so wichtig ist und was Fachkräfte der Umweltbildung konkret tun können, um ein diskriminierungssensiblere Lernatmosphäre zu schaffen. Des Weiteren „räumen wir auf“ mit einigen hartnäckigen Missverständnissen, Irrglauben und Pseudo-Biologismen, die sich insbesondere in wildnispädagogischen Kreisen rund um das Thema Geschlecht, Rollenbildern, vemeintlichen „energetischen Polen" und Beziehungen halten.

Geschlechtergerechtigkeit ist ein zentraler Bestandteil der sozialen Dimension und ein wesentliches Ziel der Agenda 2030 (SDG 5: Geschlechtergleichstellung erreichen). Der Workshop leistet einen wichtigen Beitrag zur BNE, indem er aufzeigt, wie tief verwurzelte Geschlechterstereotype und diskriminierende Vorstellungen auch in naturpädagogischen Kontexten wirken – häufig unbeachtet, aber mit nachhaltigen Auswirkungen auf Teilhabe, Selbstwahrnehmung und soziale Gerechtigkeit. Teilnehmende werden dabei unterstützt, ihre Praxis diskriminierungssensibel und inklusiv zu gestalten, was entscheidend für eine gerechte und zukunftsfähige Bildung ist.

Der Workshop verbindet somit die ökologischen Anliegen der Umweltbildung mit einer kritischen Reflexion gesellschaftlicher Machtverhältnisse und trägt dazu bei, transformative Bildung im Sinne der BNE zu stärken.

Digitale BNE-Werkstatt NRW

Diese Online-Veranstaltung ist Teil der Digitalen BNE-Werkstatt NRW.

Veranstaltende

Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN)

Kosten

Die Veranstaltung ist kostenlos.

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Zielgruppe der Veranstaltung

Der Workshop richtet sich an Umweltbildnerinnen, Pädagoginnen, Multiplikator*innen im Bereich der Naturpädagogik sowie an alle, die sich kritisch mit der Gestaltung von Umweltbildung auseinandersetzen möchten. Angesprochen sind insbesondere Personen, die in Bildungs-, Umwelt- oder zivilgesellschaftlichen Kontexten tätig sind und Impulse für eine reflektierte, gesellschaftlich verantwortliche Praxis suchen.

Diese SDGs werden unterstützt:

Offizielles SDG-Icon für SDG 03: Gesundheit und WohlergehenSDG 03: Gesundheit und Wohlergehen
Offizielles SDG-Icon für SDG 04: Hochwertige BildungSDG 04: Hochwertige Bildung
Offizielles SDG-Icon für SDG 05: GeschlechtergleichheitSDG 05: Geschlechtergleichheit
Offizielles SDG-Icon für SDG 10: Weniger UngleichheitenSDG 10: Weniger Ungleichheiten
Offizielles SDG-Icon für SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke InstitutionenSDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
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