Einstürzende Textilfabriken, verheerende Arbeitsbedingungen in Elektronikfabriken, Vertreibungen für Rohstoffabbau, Kinderarbeit auf Plantagen. Zahlreiche Berichte aus Ländern des Globalen Südens zeigen: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in der Herstellung von Produkten unseres Alltags. Als Hebel zur Veränderung gerät meist zunächst unser eigener Konsum ins Blickfeld. Ein ganzer Siegeldschungel verspricht Fairness und Umweltschutz. Das Weltretten mit dem Einkaufskorb kann Veränderung anstoßen, aber hat auch Grenzen. Welche politischen Prozesse und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es national wie international, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei der Herstellung unserer Produkte zu fördern?
Zu diesen Themen informiert Eva-Maria Reinwald in einem Vortrag.
Sie ist Promotorin für globale Wirtschaft und Menschenrechte beim SÜDWIND-Institut in Bonn.
Zielgruppe der Veranstaltung
BNE-Interessierte und -Akteur*innen der nonformalen und informellen Bildung
Veranstaltungsort
Bruchhauser Straße 47-49
40699 Erkrath