In dieser Veranstaltung geht es um nachhaltige Ernährung in Bezug auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung und um das zweite globale Nachhaltigkeitsziel „Kein Hunger (SDG 2). Dieses befasst, sich unter anderem in seinen Zieldimensionen mit einer umwelt- und klimaschützenden Ernährung, mit dem gleichberechtigten Zugang zu gesunder Ernährung für alle Menschen und mit den Erfordernissen einer auf Tierwohl ausgerichteten Ernährung. Somit ist eine nachhaltige Ernährung auch in den UN-Nachhaltigkeitszielen enthalten. Praxisnah und abwechslungsreich verbinden wir theoretische, spielerische und praxisbezogene Elemente mit dem Ziel, dass die Teilnehmenden erste Ideen für die Umsetzung, einer nachhaltigen Ernährung -im Sinne des Whole-Institution-Approachs- in die eigene pädagogische Arbeit zur Veränderung in der eigenen Bildungsinstitution entwickeln. In verschiedenen Workshops auf dem Hofgelände geht es um den Konsum und die Produktion von Lebensmitteln, Hintergrundwissen und globale Zusammenhänge, Auswirkung des eigenen Verhaltens auf ferne Lebensumstände und politische Entscheidungen.
In dieser Veranstaltung probieren Lehrende Methoden- und Praxisbeispiele aus. Es wird Wissen in Bezug auf die verwendeten Rohstoffe (Herkunft, Gewinnung etc.) vermittelt und über die Verwendung nachwachsender Rohstoffe gesprochen. Inhalt der Veranstaltung ist ebenfalls die Anwendbarkeit im Alltag und eine Reflexion der Auswirkungen des eigenen Konsumverhaltens und Abgleich mit den eigenen Wertevorstellungen. Methode: In einem kleinen Vortrag wird in das Thema eingeführt. Den Teilnehmenden wird Zeit für Diskussionsrunden und Selbstreflexionsphasen gegeben. Das gemeinschaftliches Erarbeiten des Themas und die ausführung der praktischen Aufgaben steht im Vordergrund.
Zielgruppe der Veranstaltung
Die Veranstaltung richtet sich an Lehrpersonen der Primarstufe, der Grund- und Förderschulen und weiterführenden Schulen, Erzieher:innen, Multiplikator:innen, Umweltbildner:innen und andere Interessierte. Ziel: Die Teilnehmenden sollen erste Ideen für die Umsetzung, einer nachhaltigen Ernährung -im Sinne des Whole-Institution-Approachs- für die eigene pädagogische Arbeit entwickeln. Es werden Informationen zu BNE, den SDG`S, Konsum und der Produktion von Lebensmitteln weitergegeben. Die Vermittlung von Hintergrundwissen schafft einen Bezug zu globalen Zusammenhängen, Die Lehrkräfte lernen die Auswirkung des eigenen Verhaltens auf ferne Lebensumstände und politische Entscheidungen kennen und erproben alte Kultur- und Handwerkstechniken (Schokoladenherstellung, Kräuterverarbeitung und Ernte) auf ihre Zukunftsfähigkeit und Alltagstauglichkeit.
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