An vielen Schulen sind Schülerinnen und Schüler in ihrem schulischen Außengelände aktiv: Sie säen und ernten, legen Biotope an, setzen technische und künstlerische Akzente oder bauen Freiluftklassen. Das Schulgelände kann ein Ort sein, der unterrichtlich genutzt, naturnah gestaltet und durch Gärten oder Spielmöglichkeiten bereichert wird. Kinder, Jugendliche und Erwachsene übernehmen dabei Verantwortung für den Lebensraum Schule und legen selbst Hand an. Das Schulgelände entwickelt sich zu einem idealen Handlungsfeld für die Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die gemeinsame Planung des schulischen Außengeländes, verbunden mit dem praktischen Einsatz vor Ort, stärkt die Identifikation und Selbstständigkeit der jungen Menschen, fördert ihre soziale Kompetenz und die Bereitschaft zu verantwortlichem Handeln für die Umwelt und Zukunft.
Dabei werden praktische Hilfen gebraucht:
Welche Geländeelemente passen zum Unterricht? Wo gibt es Geld? Wer genehmigt was? Welche Sicherheitsaspekte sind zu beachten? Wie aktiviere ich zur Mitarbeit? Die Angebote der Natur- und Umweltschutz- Akademie und der BNE-Agentur NRW möchten schulische und außerschulische Akteure ermutigen im schulischen Außengelände aktiv zu werden. Referentinnen und Referenten des seit über 30 Jahren bestehenden „Arbeitskreis Natur an der Schule“ und der Veranstaltungsreihe „BNE trifft MINT“ bieten theoretische und praktische Tipps auf dem Weg zu einem eigenen naturnahen Außengelände als Ort zum Lernen und Leben.
Zielgruppe der Veranstaltung
Umweltbildung
Veranstaltungsort
Siemensstraße 5
45659 Recklinghausen
Programm
Kontakt
Weitere Veranstaltungen in der Veranstaltungsreihe "Schulgelände und Schulgarten":
11.03.2020 - AK Natur an der Schule "Grundlagen der Schulgeländeberatung II" in Aschberg-Herbern
18.03.2020 - BNE trifft MINT Grüne Lernorte und grüne Berufe: Der Schulgarten in Dormagen
