Sie machen Kultur nachhaltiger: 20 Transformationsmanagerinnen und -manager schließen Weiterbildung erfolgreich ab

 MUNV NRW für das MKW NRW

Bewerbungen für die nächste Runde sind ab sofort möglich. Kulturministerin Ina Brandes MdL: Umweltfreundlicher Umgang mit Ressourcen Voraussetzung für vielfältiges Kulturprogramm.

Wie lässt sich mit kreativen Ideen der CO2-Fußabdruck einer Konzertreihe reduzieren? Wie können Besucherströme eines Jazzfestivals klimafreundlich gesteuert werden? Wie können Materialien für Kostüme und Bühnenbilder geteilt und mehrfach genutzt werden? Fragen der Nachhaltigkeit gehören zu den drängenden Herausforderungen von Museen, Bibliotheken, Konzert-, Ballett- und Opernhäusern in Nordrhein-Westfalen.

Als einziges Landesministerium bundesweit hat sich das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen dem Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit für Kultur und Medien angeschlossen und finanziert Weiterbildungen für Beschäftigte in den Kulturbetrieben des Landes zum „Transformationsmanager für Nachhaltige Kultur“. Kulturministerin Ina Brandes hat am Freitag, 13. Dezember 2024, in der Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund 20 Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung gratuliert und den neuen Transformationsmanagerinnen und -managern ihre Zertifikate überreicht.

Kulturministerin Ina Brandes: „Mit den Transformationsmanagerinnen und -managern schaffen wir ein starkes Netzwerk von Expertinnen und Experten im ganzen Land, die voneinander lernen und passende Lösungen für einen nachhaltigen Kulturbetrieb in ihren Häusern finden. Ein umweltfreundlicher Umgang mit Ressourcen gehört zu den wesentlichen Voraussetzungen, den Menschen in Nordrhein-Westfalen auch in Zukunft ein so vielfältiges und exzellentes Kulturprogramm anzubieten.“

Absolventinnen und Absolventen der dritten Runde der Weiterbildung hatten sich mit fünf konkreten Projekten beschäftigt: für das Münsterland Festival, das Opernhaus Dortmund, das Festival Tanz nrw, die Konzertreihe Philharmonie Veedel der Kölner Philharmonie und die Spielstätte GLORIA in Köln.

Beispiele

Kölner Philharmonie mit Philharmonie Veedel

Das Nachhaltigkeitskonzept für die Konzertreihe „Philharmonie Veedel“ spannt ein grünes Netz für Köln. Vom kleinen Bürgerhaus bis zum Commedia Theater sollen die Spielstätten im Netzwerk unterstützt werden, grüner zu werden – und das auch bildlich: In einem kreativen Mobilitätskonzept unterstützt die klimafreundliche Anreise des Publikums zugleich ein gemeinschaftliches Bepflanzungsprojekt in Köln. Neue Vermittlungsformate sollen auch Kinder und Jugendliche spielerisch ans Thema heranführen und gleichzeitig CO2 sparen.


Opernhaus Dortmund

Hitze-Inseln in den Innenstädten? In Dortmunds Opernhaus ist die Kunst heiß – der Platz vor dem Opernbau aber soll auch im Sommer möglichst kühl bleiben. Das Nachhaltigkeitskonzept sieht eine teilweise Entsiegelung und Begrünung vor. So sinkt die Temperatur vor der Oper, und die Aufenthaltsqualität steigt. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Einführung und Umsetzung von Materialkreisläufen in der Produktion von Bühnen- und Kostümbildern.

Die Weiterbildung selbst wirkt nachhaltig: Die Projekte können Vorbild auch für andere Museen, Bibliotheken, Theater, Opern- und Balletthäuser, Festivals und Stiftungen sein. Die Absolventinnen und Absolventen, die in verschiedenen Kulturinstitutionen arbeiten, bilden zudem inner-halb des Aktionsnetzwerks regionale Bündnisse oder vernetzen sich in kleinen Gruppen zu bestimmten Themen sowie spartenbezogenen Fragestellungen.

Die Weiterbildung wurde vom Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit sowie der Industrie- und Handelskammer Köln entwickelt. Für die neue Runde der Weiterbildung können sich interessierte Beschäftige aus der Kulturszene in Nordrhein-Westfalen bis zum 26. Januar 2025 bewerben. Sie wird als hybrides Format aus Präsenz- und Digitalveranstaltungen ange-setzt, die von März bis Juni 2025 stattfinden werden. Bewerbungen sind möglich unter dem Link. 

Diese SDGs werden unterstützt:

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