Die Corona-Pandemie hat uns allen deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, dass die Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld Grünstrukturen nutzen können. In diesem Zusammenhang sollten auch Schulen eine naturnahe Schulhofgestaltung stärker in den Fokus nehmen. Denn Schulhöfe können – sofern sie naturnah gestaltet sind – sowohl einen Beitrag zur Klimaresilienz leisten als auch zum Wohlbefinden von Schüler*innen sowie Lehre*innen beitragen. Bei einer solchen Nutzung des Schulgeländes geht es nicht mehr nur um einen reinen Beitrag zur Natur- und Umweltbildung. Durch Maßnahmen wie Entsiegelung, das Anlegen eines Schulgartens/Biotops oder durch Baum- und Strauchpflanzungen werden natürliche Bodenaustauschprozesse ermöglicht (z.B. als Filter für Niederschlagswasser), das Mikroklima positiv beeinflusst und ein Beitrag zur Biodiversität geleistet.
Ein von der Landesregierung im Rahmen des NRW-Konjunkturprogramms aufgelegtes Klimaresilienz-Programm soll nun die Klimaresilienz in den Kommunen stärken. Das sogenannte Sonderprogramm „Klimaresilienz in den Kommunen“ fördert die Umsetzung von kommunalen Klimaanpassungsmaßnahmen investiver Art. Dazu zählen bspw. Maßnahmen der Begrünung, Verdunstung und Kühlung zur Minderung des urbanen Wärmeinseleffekts.
Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen finden Sie auf den Webseiten des Projektträgers Jülich (PTJ) unter: https://www.ptj.de/projektfoerderung/sonderprogramm_klimaresilienz
Kommunales Förderprogramm zur "Klimaresilienz in den Kommunen" unterstützt auch "Coole‘ Schulhöfe“
BNE Agentur NRW
Gefördert werden investive Maßnahmen auf Schulhöfen nordrhein-westfälischer Schulen, die zu einer Abmilderung der Auswirkungen des Klimawandels führen und somit zur Stärkung der Klimaresilienz beitragen können. Darunter fallen neben Begrünungs- und Entsiegelungsmaßnahmen auch Maßnahmen der Verschattung, Regenwasserversickerung und evtl. –speicherung u.ä..
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