Werkstatt L: Lebensmittelverschwendung stoppen!

Im Durchschnitt wirft heute jeder Bundesbürger im Jahr ca. 80 kg Lebensmittel weg, 2/3 davon ist vermeidbarer Lebensmittelmüll. Junge Menschen gilt es frühzeitig für diese Thematik zu sensibilisieren und eine kritische Auseinandersetzung anzuregen. L Im Rahmen des Bildungskongresses „WeltWeit- Wissen 2016“ erfolgte eine Auszeichnung als herausragendes Beispiel für globales Lernen und Bildung für nachhaltige
Werkstatt Lebensmittelretter Verbraucherzentrale
Jahr für Jahr landen in Deutschland 11 Millionen Tonnen
Lebensmittel im Wert von ca. 25 Mrd. Euro von
der Lebensmittelherstellung bis zum Privathaushalt
im Müll. Hinzu kommen noch bis zu 4 Millionen Tonnen
Lebensmittelverluste, die in der Landwirtschaft
entstehen. Im Durchschnitt wirft heute jeder Bundesbürger
im Jahr ca. 80 kg Lebensmittel weg, 2/3
davon ist vermeidbarer Lebensmittelmüll.
Junge Menschen gilt es frühzeitig für diese Thematik
zu sensibilisieren und eine kritische Auseinandersetzung
anzuregen. Analog der Methoden zum
Bildungsangebot „Werkstatt R: Ressourcenstorys
gesucht“ werden die inhaltlichen Botschaften interaktiv
über die Methoden Stand-up und Digital Storytelling
vermittelt.
Mit der Methode Stand-up/(Spontan)-Rollenspiele
denken sich zunächst die Teilnehmenden in verschiedene
Situationen und Charaktere hinein und
bekommen durch den Perspektivenwechsel eine
andere Sicht auf die Auswirkungen und Ursachen
der Lebensmittelverschwendung. Die Verschwendung
beginnt bereits „auf dem Acker“, setzt sich
über Verarbeitung, Handel, Kantinen etc. fort.
ankommt. Im Anschluss werden die Erfahrungen
und Botschaften der Stand-ups sowie eigene Erfahrungen
mit der Methode Digital Storytelling

Zielgruppe des Angebots

Klassenstufen 10 bis 13,
insbesondere Schüler/-innen an
Berufskollegs/Berufsschulen und
vergleichbare Bildungswege

Diese Kompetenzen werden vermittelt

Sach- und Methodenkompetenz:
1. Weltoffen und neue Perspektiven integrierend Wissen aufbauen.
2. Vorausschauend denken und handeln.
3. interdisziplinär Erkenntnisse gewinnen.
4. Risiken, Gefahren und Unsicherheiten erkennen und abwägen können.
Sozialkompetenz:
5. Gemeinsam mit anderen planen und handeln können.
6. An Entscheidungsprozessen partizipieren können.
7. Sich und andere motivieren können aktiv zu werden
8. Zielkonflikte bei der Reflexion über Handlungsstrategien berücksichtigen können.
Selbstkompetenz:
9. Die eigenen Leitbilder und die anderer reflektieren können.
10. Selbstständig planen und handeln können.
11. Empathie und Solidarität für Benachteiligte zeigen können.
12. Vorstellungen von Gerechtigkeit als Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen nutzen können.

Diese SDGs werden unterstützt:

Offizielles SDG-Icon für SDG 01: Keine ArmutSDG 01: Keine Armut
Offizielles SDG-Icon für SDG 02: Kein HungerSDG 02: Kein Hunger
Offizielles SDG-Icon für SDG 03: Gesundheit und WohlergehenSDG 03: Gesundheit und Wohlergehen
Offizielles SDG-Icon für SDG 10: Weniger UngleichheitenSDG 10: Weniger Ungleichheiten
Offizielles SDG-Icon für SDG 11: Nachhaltige Städte und GemeindenSDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Offizielles SDG-Icon für SDG 13: Maßnahmen zum KlimaschutzSDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Offizielles SDG-Icon für SDG 15: Leben an LandSDG 15: Leben an Land
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