Klimakonferenzsimulation
Der Projekttag beginnt mit einer Einführung zum Thema Klimawandel. Anschließend nehmen die Schüler*innen die Rollen von internationalen Wirtschaftsvertreter*innen, politischen Delegierten und Klimaaktivist*innen ein. In mehreren Runden erarbeiten und verhandeln sie mithilfe eines Klima-Simulationsmodells weltweite Klimaschutzmaßnahmen und prüfen diese auf ihre Wirksamkeit in Bezug auf die Auswirkungen auf das globale Klima, Gerechtigkeitsdimensionen und Co-Benefits. Trotz unterschiedlicher Interessen besteht die gemeinsame Herausforderung darin, das international beschlossene 2-Grad-Ziel zu erreichen. In einer abschließenden Reflektion setzen wir uns mit möglichen Klimaschutz-Handlungsfeldern der Schüler*innen auseinander.
Die Klimakonferenzsimulation erfüllt wesentliche Leitgedanken der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), indem sie Schüler*innen u.a. trainiert, vorausschauend mit der Zukunft umzugehen und an gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen mitzuwirken. Neben SDG 4 Hochwertige Bildung und SDG 13 Maßnahmen zum Klimaschutz der Sustainable Development Goals (SDGs) werden weitere Ziele nachhaltiger Entwicklung thematisiert, darunter beispielsweise das Verringern von Ungleichheiten zwischen Ländern oder die Förderung von internationalen Partnerschaften zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele.
Zielgruppe des Angebots
Zielgruppe: 10. Klasse und Sekundarstufe IIGruppengröße: 30 bis 90 Personen
Diese Kompetenzen werden vermittelt
Systemisches Denken, Berücksichtigung mehrerer Dimensionen: Die Schüler*innen kennen effiziente Klimaschutzmaßnahmen, Co-Benefits und Gerechtigkeitsaspekte und verstehen Zusammenhänge zwischen Themen wie Energiebedarf, Energiekosten, Art des Energieträgers, Steuern und Subventionen.Multiperspektivität/Perspektivwechsel: Sie haben ein Verständnis für unterschiedliche Perspektiven auf Klimaschutzmaßnahmen und gegenseitige Abhängigkeiten bei internationaler multilateraler Interessenbildung entwickelt.
Umgang mit Zielkonflikten: Durch das Arbeiten in Teams und das Verhandeln mit anderen Gruppen haben die Schüler*innen ihre Kollaborations- und Kommunikationsfähigkeit trainiert.
Zukunftsrelevanz/Verantwortung: Die Schüler*innen begreifen Klimaschutz als gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der ein gleichzeitiges und sofortiges Handeln notwendig ist.
Partizipation: Sie verstehen sich selbst als wirkungsvolle Akteur*innen und kennen Möglichkeiten, sich an klimarelevanten gesellschaftlichen Gestaltungsprozessen zu beteiligen.
Adresse
Durchführung vor Ort an den Schulen
NRW

