Sauerländer Besucherbergwerk Ramsbeck
Der Abbau von Blei, Zink und Silber prägt das Dorf im Valmetal. Die ältesten Spuren des Bergbaus am Ramsbecker Bastenberg werden von der aktuellen Forschung in das 14. Jahrhundert datiert.
Nach der endgültigen Stilllegung des Bergwerksbetriebs im Januar 1974 wurde noch im gleichen Jahr die Grube für Gäste geöffnet. Bis heute waren es über 3,5 Millionen. Unter Tage kann die Bergbautechnik des 20. Jahrhunderts erkundet werden. Der Rundgang durch den Förderwagenumlauf führt unter anderem an der riesigen unterirdische Doppeltrommelfördermaschine, dem Blindschacht, der 420 Meter in die Tiefe führt, sowie der Kippstelle vorbei. Richtig laut wird es bei der Vorführung eines Bohrwagens.
Seit 2020 steht das frühere Kauen- und Verwaltungsgebäude, in dem das Bergbaumuseum eingerichtet ist, unter Denkmalschutz. Es bietet eine Zeitreise durch die Maschinen, Werkzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Bergleute. Der Schreibtisch des Bergwerksdirektors, die Lohnausgabe oder die Kleiderröhren unter der Decke der Kaue sind originalgetreu erhalten.
Direkt am Besucherbergwerk beginnt der Ramsbecker Bergbauwanderweg. Die elf Kilometer lange Rundtour bietet nicht nur tolle Ausblicke. Der Weg veranschaulicht mit Hilfe von 41 informativen Tafeln, wie stark der Bergbau die Ramsbecker Landschaft geprägt hat.
Workshops und Führungen für Kinde rund Jugendliche vermitteln anschaulich Informationen zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen im Ramsbecker Bergbau.
Adresse
Glück-Auf-Straße 3
59909 Bestwig
Ansprechperson Bildung für nachhaltige Entwicklung
Friederica Ihling
friederica.ihling@sauerlaender-besucherbergwerk.de
Website
Diese SDGs werden unterstützt:
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